Flurfunkt ist lästig und kontraproduktiv? Von wegen!
Teams sind komplex. Sie kommunizieren auf offiziellem Weg: in Meetings, Präsentationen oder während Mitarbeiter:innen-Gesprächen. Die Interaktion findet in einem gesetzten Rahmen statt, mit ausgesprochenen und unausgesprochenen Regeln.
Genauso intensiv ist der informelle Austausch. Das, was wir häufig Flurfunk nennen, passiert diskret zwischen den offiziellen Strukturen – und ist genauso relevant wie formale Kanäle.
Klatsch und Tratsch, Informationsaustausch zwischen Abteilungen und spontane, persönliche Begegnungen schaffen nicht nur Raum für Ideen oder dienen als Druckausgleich, wenn der:die Vorgesetzte nervt, sie stärken vor allem den Zusammenhalt.
Die Herausforderung für Unternehmen? Die richtige Dosis an Regulation informeller Kommunikation. Besonders während der Corona-Pandemie hat sich gezeigt: Durch virtuelle Kaffee-Dates oder Feierabend-Calls lässt sich der Charakter des Flurfunks nicht eins zu eins herstellen.
Was jedoch funktioniert, sind zum Beispiel geschlossene Chaträume, auf die Vorgesetzte keinen Zugriff haben. Auf Management-Ebene gilt es also, locker zu bleiben: Flurfunk braucht Raum, digital wie analog. Langfristig profitieren alle davon.
- April 2024
Diversität lohnt sich.