Brand eins Portrait mit Cormens

Passt das zusammen? Über die Beziehung von Mensch und Organisation

Zum sechsten Mal in Folge hat das Magazin brand eins die größte deutsche Consulting-Umfrage gemacht. Wir sind nun im dritten Jahr dabei und mittlerweile in drei Kategorien ausgezeichnet: Human Resources & Coaching, wo wir uns auf den Spitzenplätzen wiederfinden, Change Management & Transformation, sowie Vertrieb. 

Für uns bedeutet die Auszeichnung viel, da wir als kleines Beratungsunternehmen sehr eng mit unseren Kunden zusammenarbeiten und sie mit Herz und Verstand begleiten.

Zudem sind wir in diesem Jahr mit einem vierseitigen Portrait vertreten in der entsprechenden brand eins Ausgabe. Einen kleinen Einblick daraus gibt es hier. 

In den letzten Jahren ist die Diskussion rund um die Arbeitswelt gefühlt omnipräsent geworden. Im Fokus steht dabei vor allem die Frage nach dem WIE. Wie können wir Arbeit besser gestalten für den Menschen, wie müssen Organisationen umdenken, wie muss aber auch jeder Einzelne umdenken?

 Das Thema hat viele Facetten und Antworten. Der Grund dafür: Eigentlich passen Organisationen und Menschen gar nicht zusammen. Hier treffen viele gegensätzliche Ziele aufeinander. Der Wunsch nach Austauschbarkeit eines jeden Mitarbeiters seitens der Organisation steht gegen den Wunsch nach Einzigartigkeit des Mitarbeiters. Flexibilitätsansprüche treffen auf den Wunsch nach Sicherheit. Der Wunsch nach pausenloser Produktion trifft auf den Wunsch nach einem Leben abseits der Arbeit.Hier gilt es zu verstehen, dass Organisationen ihre eigene Agenda haben. Wer das erkennt, kann eine gewisse Gelassenheit (nicht zu verwechseln mit Gleichgültigkeit) und Unabhängigkeit aufbauen, die wiederum zu mehr Erfüllung führen kann.

Die Wahrnehmung als Superkraft

An dieser komplexen Beziehung arbeitet Cormens. Organisationsentwicklung und Führungskräfteentwicklung sind dabei nur zwei Schlagworte, die zu den Aufgaben gehören. 
Die wichtigsten Werkzeuge sind dabei Wahrnehmen und viele (auch unangenehme, aber wichtige) Fragen stellen. Das Lesen der Dynamik ist wichtig bevor Wege in die Veränderung initiiert werden. So vermeidet man auch das reflexhafte Anwenden von modischen Methoden, die jedoch nicht zum Unternehmen oder zur Situation passen. Statt dessen setzt man die Methoden dort ein, wo sie wirklich ihre Wirkung entfalten.

Eine weitere essentielle Zutat: Zeit! Menschen und Organisationen brauchen eine gewisse Zeit um sich wirklich zu verändern. Letztlich gilt es alle Ebenen der Organisation zu betrachten. Wenn man an einer Ebene etwas dreht, ändert sich auch etwas auf einer anderen. Diese Dynamik zu verstehen, ist die Voraussetzung für dauerhafte und positive Wirkungen.


*Infos zur Befragung: Befragt wurden sowohl 1.825 Partner und Projektleiter in Beratungshäusern, als auch etwa 1.500 Führungskräfte in Unternehmen. Zudem flossen auch Kollegen-Empfehlungen in das Ranking mit ein.